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Chronik der FFW Hinzenburg 1953-2025

Feuerwehr

Ende der 40er Jahre entstand eine Pflichtfeuerwehr aus ca. 10 Personen.


Die Dorfjugend organisierte Feiern, wie z. B. Kirmes, Silvester, Preisschießen und Fastnacht, die überwiegend im Gasthaus Klomann, Pluwiger Hammer, stattfanden.


Am Karfreitag 1953 brannte es auf dem Anwesen Adolf Müller. In der Garage brannten Reifen und es drohte der Lastwagen zu brennen, den man daraufhin ins Freie zog.

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Auf Grund der Schwierigkeiten, die sich bei der Wasserbeschaffung ergaben, entschloss sich die Dorfjugend, eine Freiwillige Feuerwehr zu gründen und Geräte und Material zu beschaffen. Die neu gegründete Feuerwehr wurde finanziert durch den Erlös der oben erwähnten Feste.


Nachdem es auf der Gemarkung Burg Heid des Öfteren gebrannt hatte und die Hinzenburger Feuerwehr im Einsatz war, erklärte sich der Besitzer, Dr. Achter bereit, den Stoff für neue Ausgehuniformen zu stellen. Diese wurden durch den Schneidermeister Benedikt Theis, Pluwiger Hammer, angefertigt.

 

 

 

Schritt für Schritt ging es aufwärts mit Geräten und Material, so dass z. B. 1957 eine neue TS 4/4 angeschafft werden konnte. Als Spritzenhaus diente ein leerstehender Stall im Hause von Stefan Rommelfanger.

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In all den Jahren wurde jährlich eine Mitgliederfahrt organisiert, die als Ausgleich für geleistete Stunden gedacht war.


Durch einen Wohnungswechsel von Klaus Schömer übernahm Johann Eisen im Jahre 1958 das Amt des Wehrführers. Stellvertreter war Vinzenz Zimmer, Schriftführer und Kassenwart Matthias Hegner.


1961 schenkte die Freiwillige Feuerwehr Kell der Freiwilligen Feuerwehr Hinzenburg einen offenen Anhänger zum Transportieren der Geräte und des Materials. Eine leerstehende Scheune der Familie Wilhelm Theis diente ab 1964 als Gerätehaus.


Vom 03. bis 05. Mai 1969 veranstaltete Hinzenburg als kleinste Gemeinde des Amtes Kell das Amtsfeuerwehrfest. An den drei Festtagen wurden 21 Feuerwehren begrüßt. Die Freiwilligen Feuerwehren Schillingen und Mandern führten eine Schauübung durch.  

1970 erfolgte ein Wehrführerwechsel. Zum Wehrführer ernannte man Vinzenz Zimmer und zum Stellvertreter Andreas Hegner.


Durch die Verwaltungsreform erfolgte 1970 die Eingliederung der Feuerwehr zur VG Ruwer.


Im gleichen Jahr kauften wir von der Freiwilligen Feuerwehr Mandern einen Tragkraftspritzenanhänger (TSA), worauf dieser mit einer TS 8/8 bestückt wurde.


1971 erfolgte der Bau des Feuerwehrgerätehauses in der Burgstraße. Sämtliche Kosten und Dienstleistungen erbrachten die Hinzenburger Bürger. Die Einweihung erfolgte im Oktober 1972.Das neue Brandschutzgesetz ermöglichte es, Feuerwehrleute auf Kreisebene auszubilden, wovon bis heute Gebrauch gemacht wird.


Ab 01. Januar 1975 ging die Trägerschaft der Feuerwehren auf die Verbandsgemeinde Ruwer über. Im Jahre 1980 erfolgte ein weiterer Wehrführerwechsel. Werner Scherf löste den damaligen Wehrführer Vinzenz Zimmer ab und Martin Adams übernahm das Stellvertreteramt.  

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Im Sommer 1985 wurde ein gebrauchtes Fahrzeug der Tiefbaukolone der VG Ruwer erstanden. Durch einen entsprechenden Umbau, der fast nur von der 
Freiwilligen Feuerwehr bewerkstelligt wurde, erfüllte das Fahrzeug voll seine Funktion als Tragkraftspritzenfahrzeug. Der Vorteil gegenüber dem Anhänger war, dass neben der notwendigen Ausrüstung für den Ernstfall auch fünf Feuerwehrleute Platz hatten.

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Im gleichen Jahr erfolgte ein erneuter Wehrführerwechsel. Reinhold Hegner wurde zum neuen Wehrführer gewählt.


Im Jahre 1988 erhielt das Fahrzeug ein Funkgerät. 1992 erfolgte die Anschaffung von zwei Atemschutzgeräten, um den steigenden Anforderungen des Brandschutzwesens gerecht zu werden. Die VG Ruwer und die Gemeinde Hinzenburg teilten sich die Anschaffungskosten, so dass für die Freiwillige Feuerwehr Hinzenburg keine Kosten entstanden.

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1993 feierte die Freiwilligen Feuerwehr Hinzenburg ihr 40jähriges Bestehen der in Verbindung mit den Verbandsfeuerwehrtagen der VG Ruwer auf dem Sportplatz in Hinzenburg.

 

Im März 1996 wurde ein gebrauchtes Feuerwehrauto zum damaligen zum Preis von 13800 DM angeschafft. Die VG Ruwer übernahm 10.000 DM, die restliche Summe wurde von der Freiwilligen Feuerwehr Hinzenburg übernommen. Ebenfalls 1996 wurde das Feuerwehrhaus saniert. Die Kosten der Sanierung übernahm die VG Ruwer. 

 
Im Jahre 1998 führte die Freiwillige Feuerwehr Hinzenburg zum ersten Mal das Maifest am 01. Mai durch.  

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Am Fastnachtsumzug in Schöndorf nahm die Freiwillige Feuerwehr Hinzenburg erstmals im Jahr 1999 teil. Die ersten Bemühungen und Ideen über ein neues Feuerwehrhaus sind ebenfalls erstmals in diesem Jahr entstanden.  


Die ersten Baggerarbeiten starteten im Oktober 2001 und am 13. Juli 2002 konnte schließlich das Richtfest des Feuerwehr- und Gemeindehauses gefeiert werden. 

 

Am Bau wurden 7.300 Stunden Eigenleistung erbracht.  


Im Jahr 2005 wurde Marc Lauer zum stellvertretenden Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Hinzenburg gewählt.

 

 

 

Im Juli 2010 wurde durch die Verbandsgemeinde eine neue TS 8/8 mit elektronischem Starter im Wert von 10.000 Euro angeschafft, welche an der Kirmes gesegnet und gefeiert wurde.


Im Mai 2011 folgte erneut ein Wehrführerwechsel. Nach 25 Jahren als Leiter der Freiwilligen Feuerwehr Hinzenburg stellte Reinhold Hegner sein Amt zur Verfügung. Marc Lauer wurde zum neuen Wehrführer und Kevin Zimmer zu seinem Stellvertreter gewählt.  

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Im Herbst 2011 wurden durch die Verbandsgemeinde Digitalfunkgeräte angeschafft, welche im Jahr 2012 in Betrieb genommen wurden. Die Freiwillige Feuerwehr wurde mit einem Fahrzeugfunkgerät und vier Handfunkgeräten ausgestattet.


Im Jahr 2015 wurde das neue Tragkraftspritzenfahrzeug (TSF) durch die Firma Ziegler, welche auch den Aufbau des Fahrgestells gebaut hat, ausgeliefert. Einige Kameraden waren das neue TSF nach Rensburg abholen und brachten es sicher an seinen neuen Einsatzort. Ein Jahr später wurde das neue TSF im Rahmen der Kirmes mit Feuerwehrausstellung eingesegnet und gefeiert. Die Kosten für das neue Fahrzeug wurden von der Verbandsgemeinde getragen, einige Sonderausstattungen wurden seitens des Fördervereins der Freiwilligen Feuerwehr Hinzenburg und der Ortsgemeinde Hinzenburg gezahlt.


Am. 04.10.2017 wurde der Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Hinzenburg e.V. gegründet. Der gewählte Vorstand besteht aus dem Wehrführer, seinem Stellvertreter, einem Kassenwart, einem Schriftführer und einem inaktiven Feuerwehrmitglied. Die Aufgabe des Fördervereins besteht darin, die finanzielle Abwicklung der Freiwilligen Feuerwehr Hinzenburg zu übernehmen und die Feuerwehr finanziell zu fördern. Erlöse aus Festen und Veranstaltungen sind neben den Mitgliedsbeiträgen die Haupteinnahmen des Fördervereins.


Im Jahr 2017 hat Marc Lauer das Amt des Wehrführers auf eigenen Wunsch abgegeben.

 

Reinhold Hegner übernahm Anfang 2018 kommissarisch erneut das Amt des Wehrführers bis zur ordentlichen Neuwahl.   

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Im April 2019 wurde Thomas Terres zum neuen Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Hinzenburg 2021 wurde die Freiwillige Feuerwehr Hinzenburg während der Flutkatastrophe zur Unterstützung der Einsatzkräfte nach Föhren alarmiert. Ebenso engagierten sich Kameraden ehrenamtlich an den Hilfeeinsätzen im Ahrtal.


Im darauffolgenden Sommer wurde die Freiwillige Feuerwehr Hinzenburg zusammen mit einigen anderen Einheiten der VG Ruwer und VG Kell zu mehreren Flächen- und Waldbränden alarmiert. In Zukunft muss aufgrund des Klimawandels mit ähnlich vielen und großen Brandeinsätzen gerechnet werden.  


Im Oktober 2022 erfolgte der Wechsel des stellvertretenden Wehrführers. Kevin Zimmer gab das Amt des Stellvertreters nach 11 Jahren ab und Pascal Bernardy übernahm das Amt des Stellvertretenden Wehrführers.  


Im Sommer 2023 feierten wir in Verbindung mit der jährlichen Kirmes das 70-jährige Bestehen der Freiwilligen Feuerwehr. Am Kirmessonntag verteilte die Vizepräsidentin des europäischen Parlaments Frau Katharina Barley einige Ehrungen und Präsente. Darüber hinaus wurden wir zu einer Bildungsreise ins Europäische Parlament nach Brüssel eingeladen, was wir gerne in Anspruch nahmen. 

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Am Pfingstwochenende 2024 wurden wir zu einem Hochwassereinsatz in Hinzenburg alarmiert. Dort lief ein Bach über und Wasser trat in die 
Kellerwohnung ein. Durch die starke und steigende Strömung musste sofort gehandelt werden. Hier wurden wir von der Feuerwehr Ollmuth und Schöndorf sowie den Führungskräften unterstützt. Am selben Tag folgten weitere Hochwassereinsätze in Mertesdorf. 


Im Juli wurden Pascal Bernardy und Reinhold Hegner zur neuen Wehrführung in Hinzenburg gewählt.  

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Pascal Bernardy war vorher als stellvertretender Wehrführer eingesetzt, diese Position übernimmt jetzt Reinhold Hegner. Pascal Bernardy übernimmt die Wehrführung von Thomas Terres, er hatte die letzten fünf Jahre die Wehr erfolgreich geführt. Am 03.10.2024 wurde die Feuerwehr in den frühen Morgenstunden zu einem Hausbrand in Hinzenburg alarmiert. Neben der Feuerwehr Hinzenburg wurden zusätzliche Wehren aus der VG Ruwer alarmiert. 
Vom Ausbildungsstand und den Gerätschaften sind wir für die Aufgaben der Zukunft gerüstet.  

 

Zum Stand 31.12.2024 zählt die Freiwillige Feuerwehr Hinzenburg insgesamt 11 aktive Kameraden. 

 

Gründungsmitglieder der FFW Hinzenburg  
Josef Rommelfanger, Vinzenz Zimmer, Walter Hennen, Klaus Schömer. Johann Eisen, Ludwig 
Adams, Engelbert Theis, Felix Scherf, Lorenz Theis, Emil Berens, Walter Theis, Andreas Hegner 
Johann Kirchen, Josef Hegner, Bernhard Lauer, Alois Zimmer, Hans Otten, Matthias Lauer, Alban Schömer  
 
Der Dank geht an alle ehemaligen und aktuellen Kameraden, die sich in den Dienst der Feuerwehr und dadurch in den Dienst der Allgemeinheit stellen und da sind, wenn Menschen in Not sind.  

Gründungsmitglieder der FFW Hinzenburg  
Josef Rommelfanger, Vinzenz Zimmer, Walter Hennen, Klaus Schömer. Johann Eisen, Ludwig Adams, Engelbert Theis, Felix Scherf, Lorenz Theis, Emil Berens, Walter Theis, Andreas Hegner Johann Kirchen, Josef Hegner, Bernhard Lauer, Alois Zimmer, Hans Otten, Matthias Lauer, Alban Schömer  
 
Der Dank geht an alle ehemaligen und aktuellen Kameraden, die sich in den Dienst der Feuerwehr und dadurch in den Dienst der Allgemeinheit stellen und da sind, wenn Menschen in Not sind.